
Eine Abklärung zu vereinbaren, kann sich wie ein grosser Schritt anfühlen, und nicht genau zu wissen, was als Nächstes geschieht, verstärkt die Unsicherheit zusätzlich. Hier finden Sie ein ehrliches Bild des Ablaufs, damit Sie vorbereitet statt beunruhigt erscheinen können.
Bevor wir uns treffen
In der Regel beginnt es mit einem kurzen Gespräch und einigen Fragebögen. Diese helfen uns, Ihre Vorgeschichte, Ihre aktuellen Anliegen und Ihre Erwartungen an den Prozess zu verstehen. Es gibt keine Fangfragen und nichts, wofür Sie lernen müssten — es geht einzig darum, Sie kennenzulernen. Die Abklärung selbst ist anschliessend eine strukturierte, aber entspannte Abfolge von Gesprächen und standardisierten Aufgaben, begleitet von einer erfahrenen Fachperson, die Ihre Entwicklung, Ihren Alltag, Ihre Stärken und Ihre Herausforderungen betrachtet.
- Ein ausführliches klinisches Gespräch über Ihre Vorgeschichte und Ihr heutiges Erleben.
- Validierte Fragebögen und, wo sinnvoll, kognitive oder aufmerksamkeitsbezogene Aufgaben.
- Auf Wunsch Rückmeldungen von Menschen, die Sie gut kennen, sofern dies hilfreich ist.
- Zeit — in mehreren Sprachen —, damit Sie sich wirklich wohlfühlen.
Nach der Abklärung
Sie erhalten einen verständlichen schriftlichen Bericht, der die Ergebnisse in klarer Sprache erläutert, dazu praktische Empfehlungen und ein Gespräch über Ihre nächsten Schritte. Und vor allem: Eine Abklärung ist keine Prüfung, die man bestehen oder nicht bestehen kann. Sie ist ein sorgfältiger, respektvoller Prozess, der Sie verstehen möchte — und Ihnen eine klarere Landkarte davon gibt, wie Ihr Denken funktioniert.